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Unser Peugeot 206CC - 207CC - 307SW Seite 1
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Als ich Achim Ende 2000 kennenlernte, erzählte er mir, dass Peugeot ein neues Cabrio-Coupé herausbringen und er sich gerne diesen Wagen kaufen würde. Ende Januar 2001 machten wir unsere erste Probefahrt damit. Ich war von diesem Auto ebenso
begeistert wie er. Wir beschlossen im So mmer 2001 damit eine 6wöchige Fahrt durch Europa zu machen. Achim versuchte übers Internet einen EU-Wagen zu bekommen. Der erste Händler sagte ihm, dass es ca. 6 Wochen
dauern würde bis der Wagen da sei. Leider verzögerte es sich immer wieder. Als es dann August wurde und wir unsere n Urlaub antraten, war von dem neuen Auto immer noch nichts zu hören
. Warum und wieso es mit der Lieferung so lange dauerte, wusste keiner. Es kamen die Gerüchte auf, dass es bei Peugeot Engpässe gegeben hätte, dass
jedes Land nur 1000 Stück geliefert bekäme usw. Wir änderten unsere Urlaubspläne also ab und fuhren ins Altmühltal und nach Schleswig-Holstein
zum Angeln. Als wir wieder zurück waren, hatte Achim einen anderen Händler gefunden, der das Cabrio in sehr kurzer Zeit liefern konnte. Als es dann soweit
war, stellte sich heraus, dass es nicht die Ausstattung und Farbe enthielt, die Achim gerne gehabt hätte. Also hieß es weiter warten. Ich gebe zu, dass ich
selber nicht diese Geduld aufgebracht hätte. Ich glaube, es war Anfang November, als Achim übers Internet einen schwedischen Händler fand, der in
kurzer Zeit das Auto in der Ausstattung liefern konnte, wie Achim es sich vorstellte. Und der Preis, den der Händler verlangte, war auch okay. Der
„Haken“ dabei war nur, dass er in schwedischen Kronen bezahlen musste, denn Schweden führte nicht den Euro ein. Tagelang
beobachtete Achim nun den Devisenkurs, der während der Wartezeit auch etwas anstieg. Aber trotzdem war der Wagen noch einiges billiger als wenn er ihn hier in Deutschland gekauft hätte.
Kurs vor Weihnachten teilte der Händler mit, dass er den Wagen spätestens Ende Januar 2002 geliefert bekommen würde. Wir
freuten uns sehr über diese Nachricht, aber so richtig glauben, dass es nun doch endlich klappen würde, wollten wir nicht.
Wir berieten uns, wie wir es machen sollten, wenn der Wagen abholbereit sei. Achim meinte, dass wir mit meinem Wagen
hinfahren sollten. Aber mir gefiel der Gedanke nicht bei schlechtem Wetter (es musste ja mit Glatteis und Schnee gerechnet
werden) die lange Strecke alleine zurückfahren zu müssen. Deshalb bot sich Achims Vater an, mit uns mitzufahren. Die Alternative
, mit dem Zug nach Schweden zu fahren, erwies sich als zu teuer. Kurz bevor wir das Auto abholen konnten, fand Achims übers
Internet eine andere Variante: Ab Hannover fuhr ein Euro-Bus direkt bis nach Halmstadt, wo der Händler war.
Am 28. Januar kam der große Tag. Achims Vater brachte uns nach Feierabend mit dem Auto nach Hannover zum Busbahnhof. Um 21 Uhr stiegen wir in den Bus und am anderen Morgen waren wir
gegen 8 Uhr in Halmstadt. Es war bitterkalt, so um die 2 Grad. Wir riefen den Händler an und er holte uns dort ab. In dem Autohaus angekommen, bewunderten wir zuerst einmal „Achims Wagen“. Endlich!
Da stand er wirklich vor uns. Genauso, wie Achim ihn sich vorgestellt hatte. Der schwedische Händler war übrigens sehr freundlich. Nachdem das Geschäftliche erledigt war, unterhielten wir uns noch einige Zeit bei
einer Tasse Kaffee. Um den Wagen nach Deutschland transportieren zu können, benötigten wir nicht einmal ein deutsches Nummernschild. Der Händler überließ Achim vertrauensvoll den Wagen mit der schwedischen
Zulassung. Achim sollte das Nummernschild nur sofort nach der Anmeldung in Deutschland zurückschicken. 
Gegen 10 Uhr machten wir uns mit dem Cabrio auf die Rückreise. Der Händler fuhr mit uns noch an eine nahegelegene Tankstelle, damit wir den
Wagen volltanken konnten. Ich wollte die Tankrechnung mit meiner Visakarte bezahlen, aber der Tankwart sagte, dass hätte der Händler schon erledigt. Außerdem gab er uns noch etwas Proviant mit: eine
Flasche Wasser, eine große Tafel schwedische Schokolade, und andere Süßigkeiten. Ich weiß nicht, ob er das bei jedem seiner Kunden macht, es kann sein, dass er sich deshalb so großzügig erwies, weil Achim ihm
zuvor eine Flasche Obstler geschenkt hatte, über die er sich sehr freute.
Die Rückfahrt verlief ohne Probleme. In Schweden war es – wie schon gesagt – sehr kalt und die Straßen waren teilweise vereist. Auf der Öresund- Brücke, die Malmö und Kopenhagen verbindet, war es sehr windig. Aber es war ein toller Ausblick.
Wir passierten die schwedische, dänische und deutsche Grenze, ohne dass wir kontrolliert wurden. Als wir in Deutschland waren und eine Kaffeepause an einer Raststätte einlegten, fiel unser
Wagen natürlich auf. Wer fährt auch schon bei klirrender Kälte offen mit einem Cabrio herum! (Das war jedoch sehr angenehm, denn wir haben eine Sitzheizung, die uns von
unten schön wärmte). Als wir uns an einen Tisch zu einem Mann stellten, war er erstaunt, dass wir deutsch sprachen. Er hatte uns
wohl für Schweden gehalten. Wir kamen ins Gespräch und er meinte, dass es verboten sei, als Deutscher mit einem schwedischen
Auto hier zu fahren. Achim klärte ihn auf, dass wir den Wagen nur nach Deutschland importieren würden. Die Antwort stellte ihn zufrieden.
Gegen 17 Uhr waren wir wieder zuhause. Am nächsten Morgen fuhren wir zusammen zur Zulassungsstelle. Die Dame, die uns
bediente, war zuerst nicht davon zu überzeugen, dass Achim keinen Kaufvertrag vorweisen konnte. Er hatte lediglich die Quittung
des schwedischen Händlers dabei. Einen Kaufvertrag gab es insofern nicht, als die ganze Sache ja übers Internet abgewickelt war.
Dreimal ging die Dame zu ihrer Vorgesetzten, weil sie nicht weiterwusste. Es dauerte fast eine ganze Stunde, bis Achim endlich
den Fahrzeugbrief, der bei der Zulassungsstelle erst ausgestellt werden musste, in den Händen hielt.
CC-Freunde-NRW-Treffen 2002
Nachdem Achim endlich sein heißersehntes Cabrio hatte, wollten wir damit natürlich auch viel spazieren fahren. Was bot sich da
besser an, als eine Ausfahrt mit den CC-Freunden-NRW zu unternehmen. Unser erstes Treffen, an dem wir teilnahmen (für die
CC-Freunde war es schon das 8. Treffen!), fand am 21. April 2002 in Menden (Sauerland) statt. Wir trafen uns alle beim
Peugeot-Autohaus Huchtemeier, um von dort zu starten. Bevor es losging, wurden Zettel verteilt, auf denen die Route sehr genau
beschrieben war. Außerdem wies der Initiator uns darauf hin, dass wir jeder auf eigenem Risiko führen und uns an die Verkehrsordnung zu halten hätten.
Zuerst wurden natürlich die verschiedenen Ausführungen der Cabrios begutachtet. Einige Besitzer hatten schon an ihrem Fahrzeug
herumgebastelt, um dem Wagen einen individuellen Charakter zu geben. Herr Huchtemeier war so freundlich, uns vor der g emeinsamen Ausfahrt mit Getränken zu beköstigen, was wir alle begrüßten.
Da sich mehr Personen als eigentlich gewünscht war, angemeldet hatten (es müssen über 35 Wagen gewesen sein!), mussten wir in drei Gruppen losfahren. Schon als
wir mit der ersten Gruppe vom Parkplatz rollten, schauten die Leute am Straßenrand uns erstaunt hinterher. Gottseidank hatte es der Wettergott gut mit uns gemeint und es schien sogar die Sonne, so dass wir
natürlich alle offen fuhren. Die Strecke führte uns zuerst nach Eisborn, dann nach Neheim und Hüsten, weiter Richtung Soest und dann zum Südufer des Möhnesees.
Auf dem Parkplatz angekommen nachten wir eine kleine Pause und warteten auf die anderen beiden Gruppen. Wir mussten mit unserem Konvoi wohl einigen Leuten aufgefallen sein, denn als wir auf dem
Parkplatz standen, hielten dort drei weitere Cabrios, allerdings waren es keine Peugeot CCs, sondern andere Fabrikate. Nicht nur die Fahrer, auch deren Frauen waren an unseren
Cabrios sehr interessiert. Um die ganze „Meute“ wenigstens einigermaßen auf ein Foto zu bekommen, fragte Achim den Besitzer eines Wohnmobils, der
dort ebenfalls parkte, ob er auf das Dach klettern dürfte, um ein paar Fotos zu machen. „Selbstverständlich. Überhaupt kein Problem“, gab er freundlich zur Antwort.
Nach ca. einer dreiviertel Stunde fuhren wir wieder in drei Gruppen vom Parkplatz Richtung Neheim und dann nach Hemer, wo wir gegen 17.30 Uhr
bei der Gaststätte Jägerhof ankamen. Als alle Wagen auf dem Parkplatz, der direkt vor der Gaststätte an der Straße lag,standen,
machten wir noch einmal ein paar Fotos um dann zum gemütlichen Teil in die Gaststätte zu gehen. Der frische Wind, der uns
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während der Rundfahrt in die Nase beblasen hatte, hatte allen mächtigen Appetit beschert und so warteten wir auf das Essen,
welches einer der Fahrer schon vorher telefonisch bestellt hatte. Wir brauchten auch gar nicht lange warten, bis jeder ein leckeres
Essen vor sich auf dem Tisch stehen hatte – und wer durfte und mochte, natürlich auch ein Bierchen oder eben eine Cola. Es kam
eine fröhliche Stimmung auf und wir waren uns sicher, dass wir bei der nächsten Ausfahrt wieder dabei sein wollten!
Und so war es dann auch. Die nächste Ausfahrt fand am Pfingstsonntag, dem 19.05.2002 (es war das 9. Treffen der CC
-Freunde-NRW) statt. Diesmal kamen auch CC-Freunde von der Saar hinzu. Wir trafen uns alle gegen 11 Uhr auf dem Parkplatz
von Mac Donalds in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bevor wir gemeinsam losfuhren gab es die üblichen Informationen zum Verhalten
auf der Straße und einen Streckenführungsplan – falls sich jemand aus der Gruppe entfernen und dabei seinen Vordermann verlieren sollte!
Wir verließen wieder in drei Gruppen den Parkplatz und fuhren zuerst Richtung Altenahr. Dann ging es weiter Richtung Adenau
und Schlund. Von dort weiter nach Winnerath/Reifferscheid und dann nach Bad Münstereifel. Hier machten wir eine kurze Pause um alle „einzusammeln“. Danach ging es nach Esch und weiter Richtung
Rheinbach zum Radioteleskop in Lether. Hier fand eine etwas längere Pause statt. Nach einer dreiviertel Stunde stiegen wir alle wieder in unsere Cabrios
und fuhren zuerst Richtung Altenahr, dann Richtung Kirchsahr/Rheinbach. Von dort weiter Richtung Houverath. Hinter der Houverather Mühle bogen wir Richtung Freisheim ab. Etwas später waren wir auf der B 257, die nach
Adenau führte. In Ahrbrück gab es erneut einen kurzen Zwischenstopp für die Raucher. Wir fahren danach durch Kessling nach Staffel, wo gerade eine Kirmes stattfand. Die Strecke führte uns weiter
nach Königsfeld, wo wir Richtung Niederzissen abbogen. Hinter dem Bahnübergang ging es weiter nach Richtung Maria Laach. Unser Ziel hatten
wir erreicht, als wir bei der Brauerei „Vulkankeller“ in Mendig angekommen
waren. Ein paar Leute blieben nicht zum Abendessen dort, sondern fuhren gleich wieder heim.
Achim hatte für uns ein paar Tage vorher ein Zimmer im Hotel Hansa in Mendig gebucht, denn wir wollten uns am nächsten Tag
noch ein wenig die Gegend ansehen. Das Hotel lag ganz in der Nähe des Brauhauses, ca. 5 Minuten Fußweg. Weil wir an diesem
Abend nicht mehr fahren mussten, genehmigte sich Achim zum herrlich deftigen Abendessen ein paar Hefebierchen – und ich natürlich auch!
Am nächsten Morgen, es war ein herrlich warmer Tag, fuhren wir zuerst nach Maria Laach, um das Kloster und den Laacher See zu besichtigen. Dann ging es weiter zur Burg Eltz, bei Münstermaifeld/Wierschem. Sie wurde zwischen dem 11. und 13. Jh. erbaut und
ist bis heute noch gut erhalten und sogar teilweise auch bewohnt. Sie liegt ganz versteckt in einem Talkessel und wir mussten vom Parkplatz aus erst ein ganzes Stück laufen (mal ging es bergauf, dann wieder bergab), bis wir dort
ankamen. Natürlich ließen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen, an einer Burgführung teilzunehmen. Anschließend stärkten wir uns auf der Burgterrasse, bevor wieder der
„Anstieg“ zum Parkplatz begann. Von dort fuhren wir gemütlich Richtung Mosel und folgten dieser bis nach Koblenz. Am Deutschen Eck vertraten wir
uns ein wenig die Beine. Dann folgten wir der Straße am Rhein entlang Richtung Bonn. In Bonn fuhren wir über die Autobahn nach Oerlinghausen zurück.
Unsere dritte Ausfahrt es war das 11.CC-Treffen am 14.7.2002 führte uns in den Bereich Münsterland. Treffpunkt war die Potts
Brauerei in Oelde. Die touristische Ausfahrt ( ca. 150 km ) führte über Telgte, Bad Iburg ( Fotostop am Schloss ) und Ostenfelde
zurück nach Oelde. Leider fing es schon in Oelde an zu regnen und dieser Regen hielt den ganzen Tag an, sodaß wir unseren CC
leider geschloßen halten mußten. Es war das erste mal, daß wir regnerisches Wetter bei einer Ausfaht hatten, aber es hat trotzdem
großen Spaß gemacht. Beim Abschlußessen in der schönen Waldgaststätte “Zum Geisterholz” in Oelde ergatterte Achim noch ein
Modell CC von Welly im Maßstab 1:18. Ein wirklich schönes Teil, bei dem sich das Dach, die Türen und die Motorhaube öffnen und schließen läßt.
Unsere vierte und vorerst letzte gemeinsame Ausfahrt (die 13. der CC-Freund) führte uns an den Niederrhein. Wir trafen uns am
29.09.2002 um 14 Uhr am Restaurant „Jan an de Fähr“ in Weeze-Hoest. Auch dieses Mal war meinte es der Wettergott gut mit
uns. Die Sonne schien und es angenehm warm, so dass wir alle mit offenem Verdeck fahren konnten. Diese Tour führte uns zuerst ins Land der Wohnwagen (Holland).
Den ersten Stopp machten wir in der Nähe von Milsbeek bei Eethuis „De Diepen“. Als alle ihre Fotos gemacht und Füße
vertreten hatten, ging es Richtung Wyler-Kleve. Wir fuhren durch mehrere kleinere Ortschaften und trafen uns erneut in der Nähe
von Düffelwand auf einem Parkplatz. Eine kurze Verschnaufpause folgte und dann rollte der Konvoi unter der Brücke durch
Richtung Rees zum Kernwasser Wunderland. Dann ging es nach Kalkar, von dort Richtung Uedem und weiter Richtung
Marienbaum. In Kehrum stellten sich alle Wagen für ein letztes Abschlussfoto im Halbkreis auf, bevor wir an unserem Ziel, dem
Landhaus Beckmann in Kalkar-Kehrum angekommen waren. Auch hier erwartete uns bei einem gemütlichen Beisammensein ein leckeres Abendessen.
An einer weiteren gemeinsamen Ausfahrt konnten wir bisher aus terminlichen Gründen – und auch weil manche Treffen von
zuhause aus zu weit weg lagen – nicht teilnehmen. Aber alle hatten uns so gut gefallen, dass wir in 2003 bestimmt wieder dabei sein werden.
Weitere Fotos von den Treffen und Informationen zum Peugeot 206CC und 207CC finden sie unter www.ccfreunde-nrw.de oder auf
Achim’s CC Seite www.unsereseite.de/206CC
Unser CC als „Hochzeitskutsche“
Heiligabend letzten Jahres fragte mich Achim, ob ich seine Frau werden möchte. Ein schöneres Weihnachtsgeschenk hätte er mir
gar nicht machen können! Über den Termin waren wir uns zu der Zeit noch nicht klar. Nur eines war sicher: es sollte im Sommer sein und wir wollten mit dem Cabrio zum Standesamt fahren
Nach unserem Schwedenurlaub im April/Mai beschlossen wir am 4. Juli zu heiraten und gleich in seinen Geburtstag am nächsten Tag mit hineinzufeiern.
Nachdem wir Fragen wie „Wo wollen wir feiern?“, „Wie wollen wir feiern?“ und „Wen wollen wir einladen?“ geklärt hatten
, hofften wir nur, dass der Wettergott mit uns ein Einsehen hätte. Schon seit Wochen stöhnten alle Leute über die große Hitze und
uns stellte sich die bange Frage, ob wir auch an unserem Hochzeitstag so schönes Wetter hätten. Der große Tag rückte näher und
ich verfolgte gespannt den Wetterbericht. Ausgerechnet in der ersten Juliwoche wurde es kälter und es gab Regenschauer und
zeitweise auch stürmische Winde. „Es muss ja nicht so heiß sein, wie die letzten Wochen. Ich bin schon zufrieden, wenn es
wenigstens 2 Stunden an unserem Hochzeitstag trocken ist“, sagte ich zu Achim. „Ich möchte doch so gerne offen fahren“. „Mach
dir keine Sorgen, mein Schatz. Das wird schon klappen“, antwortete mir Achim. Doch am Montag, Dienstag, Mittwoch und auch
noch am Donnerstag hatte der Himmel alle Schleusen geöffnet. Erst gegen Abend klarte der Himmel auf und Achim nutzte die
Gelegenheit, um noch schnell in die Waschhalle zu fahren. Blitzblank und trocken konnte er den CC in die Garage fahren.
An nächsten Morgen, dem Tag unserer Heirat, war der Himmel zwar bewölkt, aber es war weit und breit kein Regen in Sicht. Sollte sich unser
Wunsch, offen zu fahren, erfüllen?
Bis zum Standesamt, wo um 11.30 Uhr unsere Trauung stattfinden sollte, waren es nur ein paar Kilometer. Wir hatten unseren Freunden und
Verwandten gesagt, dass wir uns alle um 11 Uhr auf dem Parkplatz vor unserem Haus treffen wollten. Endlich war es soweit. Achim ging nach unten um das Auto aus der Garage zu holen,
während ich in unserer Wohnung auf ihn wartete. Mit strahlenden Augen kam er zurück, um mich zu holen. Als ich aus dem Haus trat und das
Auto sah, staunte ich nicht schlecht: Mein Schwager, meine Schwester und meine Tochter hatten den CC am Abend zuvor heimlich mit einer dicken roten
Schleife und vielen Luftballons geschmückt. Auch an der Antenne und an den Seitenspiegeln hingen weiß-grüne Bänder mit Efeu. Was für eine
Überraschung und welch ein wunderschöner Anblick! Obwohl es trocken geblieben war, fuhren wir mit geschlossenem Dach zum Standesamt.
Nach der Trauung nahmen wir die Glückwünsche entgegen und tranken mit den Gästen ein Gläschen Sekt auf dem Flur. Als wir
das Gebäude verließen, kam die nächste Überraschung: Christian, unser Freund, hatte den ganzen Wagen mit Papierschnippeln übersäht. So konnten wir auf keinen Fall
losfahren! Also mussten wir erst einmal arbeiten, d.h. die Papierschnippel entsorgen. Das war gar nicht so einfach und als Achim dann das Verdeck öffnete, fiel eine ganze
Menge in den Kofferraum. Die herumst ehenden Gäste und Besucher hatten ihren Spaß.
Zuerst war es mir gar nicht aufgefallen, aber als ich einsteigen wollte, sah ich auf der Motorhaube ein Schild mit der Aufschrift „Just married“. Ja, ja,
die lieben Verwandten!
Wir setzten uns in den CC und als wir losfahren wollten, klapperte es hinter uns fürchterlich. „Was ist das denn? Da wird doch wohl am Auto nichts
kaputt sein?“ fragte ich Achim mit bangem Blick. „Ich glaube nicht. Ich glaube eher, dass jemand ein paar Dosen unter dem Wagen befestigt hat“, sagte Achim beruhigend zu mir. Und so war es auch: Während wir noch im Standesamt waren und mit unseren Gästen ein Glas Sekt tranken, hatte unsere Tochter Heike ein paar
leere Dosen unter dem Auto befestigt. Es hörte sich wie Pferdegetrampel an und wir glaubten nun in einer Hochzeitskutsche zu sitzen. Ganz vorsichtig und
sehr langsam fuhren wir zu unserer Wohnung zurück (die Feier fand erst um 18 Uhr statt), begleitet von einem lauten Hupkonzert hinter uns. Der Traum hatte sich erfüllt und es war
einfach wunderschön in einem CC zu sitzen, der als Hochzeitskutsche umfunktioniert war!!!

Oerlinghausen, den 09.07.2003
Unser 206 CC hat einen grossen Bruder bekommen: den Peugeot 307 SW Premium
Es ist schon ein herrliches Fahrgefühl offen mit dem CC zu fahren. Und auch geschlossen finde ich ihn einfach schön. Es war
deshalb kein Wunder, dass wir meinen alten Opel Vectra nur dann fuhren, wenn es unumgänglich war (z.B. wenn wir zum Angeln fuhren oder sonst eine Menge Gepäck mitnehmen mussten).
Mit der Kälte im Winter konnte ich ja noch gut umgehen, denn eine Heizung hatte der Vectra auch. Aber als dann der Sommer
kam und ich in mein überhitztes Auto steigen musste, vermisste ich, verwöhnt vom CC, eine Klimaanlage.
Als der 206 SW herauskam, machten Achim und ich gleich eine Probefahrt und ich erklärte ihn gleich zu meinem Traumwagen. Zu
schnell, wie ich später bemerkte, denn dann sah ich den 307 SW. Nun stand mein Entschluss endgültig fest: der, und nur der,
musste es sein! Besonders angetan hatte es mir, wie vielen Käufern vor mir auch schon, das Glasdach. Das Fahren damit musste –
so stellte ich es mir vor – genauso schön sein, als wenn ich im offenen CC sitzen würde. Aber das war natürlich nicht allein
ausschlaggebend. Angetan war ich auch von dem einfachen Um- und Ausbau der hinteren Sitze. Zweimal umklappen, zwei Haken
lösen – und die Sitze sind raus. Einfacher kann es gar nicht gehen.
Es war an einem Abend im August, als wir gegen 23 Uhr im CC nach Hause fuhren und die Temperaturanzeige auf immer noch
30 Grad stand. Der Gedanke, am nächsten Morgen wieder mit dem Vectra fahren und darin schwitzen zu müssen, gab den
Ausschlag, dass Achim und ich 2 Tage später bei Peugeot in Bielefeld vorsprachen und uns nach dem Preis des 307 SW
erkundigten. Da Achim schon als Kunde in ihrer Kartei stand und der Verkaufsberater (Herr Schrader) uns schon kannte (als wir
den 206 SW probefuhren), konnte er einen guten Preis aushandeln und ich unterschrieb den Kaufvertrag.
Wir hatten uns für die Premiumausstattung mit Winterpaket entschieden. Als Farbe wählten wir Cinablau aus. Am liebsten hätte
ich den Wagen sofort gehabt, aber nach einem Anruf bei Peugeot in Frankreich sagte uns Herr Schrader, dass diese Ausführung
nicht auf Lager wäre. Eine Lieferung käme frühestens in 6 – 8 Wochen zustande.
Darüber war ich nicht so erfreut, denn Warten ist nicht gerade eine Eigenschaft von mir. Und außerdem wollten wir Ende August
für eine Woche ins Altmühltal fahren und diese Reise hätte ich so gerne mit dem neuen Wagen angetreten.
Am Sonntag, dem 7. September, waren wir wieder zurück. Abends saßen wir auf ein Bierchen mit meiner Schwester und meinem
Schwager zusammen und erzählten von unserem Urlaub. Als die Frage kam, wann ich denn mit dem neuen Wagen rechnen
könnte, meinte ich: „Morgen“, worauf Achim antwortete: „Es sind noch keine 6 Wochen rum. Und bei Peugeot weiß man nie so
genau, wann der Wagen tatsächlich kommt.“ Ich aber beharrte darauf, dass ich den Wagen am nächsten Tag bekommen würde.
Montagmorgen (wir hatten noch einen Tag Urlaub) war ich schon gegen 6 Uhr wach. Ich stand auf, trank eine Tasse Kaffee,
rauchte eine Zigarette und hörte ein wenig Musik. Achim schlief noch tief und fest und ich entschloss mich nach einer Stunde, mich
noch einmal ein wenig hinzulegen. Da ich nicht sofort wieder einschlafen konnte, träumte ich davon, wie es wäre, im 307 SW zu
sitzen. Ich sah den Wagen mit meinem Wunschkennzeichen auf unserem Parkplatz stehen, als plötzlich mein Handy klingelte. Nun
wurde Achim wach. „Schlaf weiter. Ich gehe nicht ran. Das ist bestimmt Heike, die fragen will, ob sie zu uns kommen darf. Ich
rufe sie später zurück“, sagte ich zu ihm. Das Handy hörte auf zu klingeln und nun klingelte das Telefon. Ist die aber hartnäckig,
dachte ich bei mir. Einen Moment später sagte Achim zu mir: „Weißt du wer das auch gewesen sein könnte? Peugeot. Du hast
doch deine Handy- und Festnetznummer angegeben.“ Er hatte den Satz kaum ausgesprochen, als ich schon aus dem Bett
gesprungen war. Zuerst schaute ich aufs Handy. Es war eine Bielefelder-Telefonnummer gewesen, aber nicht die von meiner
Tochter. Dann hörte ich den Anrufbeantworter des Telefons ab: „Guten Morgen, Frau Kluck. Hier ist Schrader von Peugeot. Ihr
Wagen ist da. Wenn Sie bitte zurückrufen würden. Wir brauchen noch die Versicherungskarte zum Anmelden.“ „Es stimmt! Das
Auto ist da!“ brüllte ich zu Achim und hüpfte vor Freude durch die Wohnung. Dann griff ich zum Telefon und rief Herrn Schrader
an. Nun war auch Achim aus dem Bett. Er musste mich bremsen, denn am liebsten wäre ich sofort nach Bielefeld zu Peugeot
gefahren. Also tranken wir erst einmal in Ruhe (die hatte ich nur äußerlich – innerlich stand ich in Flammen) eine Tasse Kaffee und
machten uns fertig. Als wir unsere Versicherungs-Doppelkarte hatten und bei Peugeot eintrafen, regnete es wie aus Eimern.
Trotzdem ließ ich es mir nicht nehmen, „meinen“ Wagen anzuschauen, der draußen auf dem Hof stand.
Am Dienstag sollte er bei der Zulassungsstelle angemeldet werden (mein Wunschkennzeichen hatte ich mir schon vor Abschluss
des Kaufvertrages reservieren lassen) und am Mittwoch nach Feierabend würden wir ihn abholen.
Morgens fuhr ich mit Achim mit und freute mich die ganze Zeit auf mein neues Auto, welches ich nach Feierabend abholen würde.
Die ganzen Stunden war es trocken gewesen, aber um 15 Uhr, kurz vor Feierabend, fing es zu regnen an. „So ein Mist! Gerade
jetzt, wo ich gleich das neue Auto holen werde“, dachte ich bei mir. Endlich kam Achim und ich stieg zu ihm ein. Als wir bei
Peugeot auf den Hof fuhren, sah ich ihn sofort. Da stand er endlich: mein 307 SW!!!
Die letzten Formalitäten (Übergabevertrag unterschreiben etc.) waren schnell erledigt und dann gab mir Herr Schrader endlich
Papiere und Schlüssel. Ich hielt sie fest, als wenn man sie mir wieder wegnehmen könnte. Es regnete nun noch stärker, als wir zum
Auto gingen, um uns die wichtigsten Dinge erklären zu lassen. Der junge Mann vom Autohaus hatte aber nicht allzu viel Ahnung.
Als Achim ihn z.B. fragte, wo beim Wagen die Nebelscheinwerfer wären, sagte er erst, dass er keine hätte, dann sie würden wohl
zusammen mit der Nebelschlussleuchte angehen. Aber so genau wusste er es auch nicht. Ich hatte keine Lust noch mehr nass zu
werden und meinte, dass wir uns die Informationen, die uns noch fehlten, aus dem Handbuch heraus lesen würden. Außerdem kannten wir schon viele Bedingungselemente von dem CC.
Endlich konnte ich in den Wagen steigen, ihn anlassen und losfahren. Was für ein tolles Fahrgefühl. Schade nur, dass es so sehr
am regnen war. Ich wäre an diesem ersten Tag gerne bis Paris gefahren!
Die nächsten beiden Tage fuhr Achim damit zur Arbeit und „nahm mich nur mit.“ Am Samstagmittag machte ich meine erste
größere Tour: Wir fuhren nach Lippstadt zu Achims Bruder. Auch er bewunderte unseren 307 SW. Ja, so einen schönen Wagen fährt nun mal nicht jeder!
Oerlinghausen, den 18.09.2003
Frühstück mit den CC-Freunden NRW
Am Sonntag, den 18. Jan. 2004, trafen wir uns um 9.45 Uhr mit einigen CC-Freunden NRW an der Brauerei Potts in Oelde.
Einige Tage zuvor hatte es stark geregnet, aber an diesem Morgen hielt der Himmel seine Pforten geschlossen. Ab und zu kam sogar die Sonne hervor, so dass wir offen fahren konnten.
Die herzliche Begrüßung untereinander ist immer wieder schön. Viele CC-Fahrer kennen sich nun schon seit der Gründung des
Clubs und haben auch an mehreren Ausfahrten teilgenommen. Gerne würden auch wir des Öfteren mitfahren, aber unsere andere
Hobbys (z.B. Angeln) lassen es nicht immer zu. Umso mehr freuen wir uns, wenn es dann doch mal klappt.
Am diesem Sonntagmorgen war zwar keine Ausflugsfahrt geplant, aber ein Stückchen fuhren wir doch zusammen los. Unser Ziel
war Ennigerloh, wo wir in einem Bauernhaus gemeinsam frühstückten. Das Buffet war sehr reichhaltig und schmackhaft und es wurde auch kräftig zugelangt.
An Gesprächsstoff fehlte es natürlich auch nicht und die Zeit verging – wie immer bei diesen Treffen - wie im Fluge. Einige der CC
-Freunde schlugen zum Schluss noch einen gemeinsamen Spaziergang vor (zwischendurch schien ja auch immer wieder die Sonne
), aber da es den anderen nicht behagte (nach dem reichhaltigen Essen wollen sie lieber wieder heimfahren und sich auf die Couch legen), trennten wir uns schon gegen 13 Uhr.
Achim und ich fuhren dieses Mal nicht, wie auf der Hinfahrt, auf der Autobahn zurück, sondern wir ließen uns durch unseren GPS
über Land- und Bundesstraßen führen. Auch wenn das Thermometer draußen nur 2 oder 3 Grad Plus anzeigte - wir fuhren
offenem zurück. Wenn man die Schließlich Sitzheizung und Klimaanlage anmacht, ist das überhaupt kein Problem und trotzdem
kuschelig warm! Übrigens sind wir bei den gleichen Temperaturen auch offen gefahren, als wir den Wagen aus Schweden abholten.
Alles in Allem war es ein schöner Vormittag, an den wir uns immer wieder gerne erinnern werden.
Oerlinghausen, den 07.03.2004
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