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Achim Kluck

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Uschis Angelberichte und mehr...

Im November auf die Insel des ewigen Frühlings (Lanzarote)

Teil 8

Mittwoch (12. November)
Der Wetterbericht hatte Temperaturen zwischen 22 und 25 ° C mit viel sonnigen Abschnitten und einigen Wölkchen gemeldet. Der Wind kam, wie schon die letzten 3 Tage, aus Ost mit 32 km/h. Angeln war bei diesen Verhältnissen immer noch nicht möglich bzw. schwierig. Wir hatten schon in Deutschland beschlossen einmal mit der Fähre von Orzola aus zur Nachbarinsel La Graciosa rüber zu fahren. Von Oktober bis Juni verkehrt sie jedoch nur 3 Mal am Tag. Die erste legt um 10 Uhr ab, die nächste um 12 Uhr und die letzte um 17 Uhr. Zurück ging es um 8, 11 und 16 Uhr. Die Fahrt dauerte jeweils 25 Minuten. Das bedeutete einen Aufenthalt auf der Insel von gerade mal 5 Stunden. Kurz vor 9 Uhr setzten wir uns ins Auto und fuhren nach Orzola.
10 Minuten bevor die Fähre abfuhr kamen wir dort an. Da wir am Hafen keinen Parkplatz fanden stellten wir das Auto ein Stückchen außerhalb ab und rannten im Galopp zum Hafen. Kaum waren wir an Deck legte das Schiff ab.
Schon bald passierten wir zwei dicke Felsbrocken. Auf einem der beiden war ein Leuchtsignal für die Schifffahrt angebracht.
Es blies ein kräftiger Wind, der das Boot auf den Wellen schaukeln ließ. Wir legten im Hafen von  Caleto del Sebo (Bucht des Fischfetts) an.
Früher war Petro Barba im Nordosten der Insel der Hauptort gewesen. Heute hat es sich zu einer Feriensiedlung gemausert.
In Caleto de Sebo leben maximal 620 Einwohner, überwiegend sind es Fischer. Sie haben sich zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen. Ihre Boote sind aus Sicherheitsgründen alle mit Radiotelefonen ausgestattet.
Auch hier schaukelten einige wunderschöne Segelyachten und Motorboote im Hafen. Mit ihnen konnte man einen Ausflug von Caleta del Sebo zum herrlichen Strand Playa del Risco am Fuße des steilen Risco de Famara auf Lanzarote machen, den man sonst lediglich auf einer anstrengenden Wanderung vom Mirador del Rio erreichen kann.
In der Nähe des Hafens gibt es ein großes Kühlhaus das täglich 2500 kg Eis produziert, welches den Fischern ermöglicht, ihren Fang auf hoher See frisch zu halten.
Die einfachen Häuser waren sauber und hübsch anzuschauen. Vor einigen gab es sogar einen sogenannten Bürgersteig. Die Hauptstraße, die eine dürftige Palmenreihe schmückt, ist wie alle Wege auf der Insel nicht asphaltiert, sondern sandbedeckt.
Von Caleto del Sebo aus gingen wir zu Fuß durch eine landschaftlich äußerst reizvolle Gegend. Wir kamen an schönen Sandstränden und flachen felsigen Buchten vorbei.
Dabei traten wir auf Schneckenhäuser, die unter unseren Schuhen knirschend zerbrachen. Unser Weg führte uns am recht steinigen Hausstrand der Punta Corales zur Bahi del Saldo vorbei. Letzterer ist für viele Besucher der schönste Strandabschnitt der Insel. Bei Ebbe kann man über glatte Felsplatten laufen, in deren wassergefüllten Vertiefungen Schnecken, Muscheln, Krebse und auch kleine Fische zu sehen sind.
Einige hundert Meter weiter stieg der Weg an. Bald darauf fiel er wieder ab und wir  waren in der beliebtesten Badebucht der Insel, der Playa Francesa. Am liebsten wäre  ich dort geblieben, denn mir taten vom Gehen im tiefen Sand bzw. Stampfen im nassen Sand am Strand entlang die Waden weh. Doch unser Ziel lag noch einige Meter weiter.
Wieder ging es über recht hohe Dünen bis wir die endlich in der Playa de la Concina waren. Sie liegt dekorativ in Felsen eingefasst und ist ein Strand für FKK-Fans. Der Montaña Amarilla, auch „gelber Berg“ genannt, der stellenweise auch schwarz funkelt, bildete eine herrliche Kulisse für die kleine Badebucht mit ihrem smaragdgrünen Wasser.
Es war nicht einfach den steilen steinigen Trampelpfad hinunter zu gehen
Ich hatte zuerst unsere Handtücher zum Liegen auf dem bisschen Sandstrand ausgebreitet, den die Flut übrig gelassen hatte. Doch schon bald stieg das Wasser an und wir mussten weiter nach oben ausweichen.
Als wir in der Bucht ankamen waren weit und breit keine anderen Leute zu sehen. Doch schon einige Minuten später kamen die nächsten Badegäste.
Kaum waren wir in der Bucht angekommen, zog Achim sich aus und ging sofort ins Wasser. Ich musste mich erst einmal von dem anstrengenden Marsch erholen. Nach einer geraumen Weile traute auch ich mich hinein. Obwohl ich es als etwas kalt empfand schwamm ich ein paar Runden im glasklaren Wasser bis mich ein Strudel hinauszog. Sobald ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte ging ich an den Strand zurück und legte mich aufs Handtuch um mich von der Sonne trocknen zu lassen.
Als die Flut zurück ging schaute ich in den Steinen und am Strand nach ob ich ein paar Muscheln finden würde. Doch außer leeren Schalen fand ich keine.
Als ich ein Zwitschern hörte schaute ich mich um. Wie schon am Papagayostrand liefen auch hier die kleinen Vögel herum um nach Fressbarem zu suchen. Sie waren sehr zutraulich und setzten sich manches Mal direkt neben uns auf einen Stein.
Gegen 14.30 Uhr machten wir uns auf den Rückweg.
Die Sonne brannte vom Himmel und das Laufen in dem weichen Sand fiel mir, je näher wir uns unserem Ziel näherten, immer schwerer.
Außerdem hatten wir Gegenwind, der das Laufen nicht gerade erleichterte. Der Rückweg dauerte daher auch etwas länger als der Hinweg zur Bucht.
Um 15.45 Uhr waren wir wieder im Hafen, wo schon die ersten Fahrgäste die Fähre bestiegen.
Wir suchten uns wie auf der Hinfahrt den gleichen Platz auf dem Oberdeck aus. Nicht nur ich, auch einige andere Gäste machten einen völlig geschafften Eindruck. Vor allen Dingen diejenigen, die mit Wanderschuhen und Stöcken ausgestattet über die Insel marschiert waren.
Wir wollten, wie schon im März, im Restaurant Punta Fariones, dem besten Fischlokal des Ortes und der Insel überhaupt, einkehren, aber es war leider geschlossen.
Deshalb wählten wir das Bahia de Orzola, das an der Promenade lag. Die Terrasse war verglast und schützte vor dem ständigen Wind. Zuerst bestellten wir uns ein Bier, dann wählten wir ein Fischgericht (Zackenbarschfilet) aus. Über die große Portion, die uns serviert wurde, waren wir überrascht. Der Fisch schmeckte uns auch hier sehr gut.
Ich hatte damit gerechnet, dass mir die Waden vom Laufen im tiefen Sand weh tun würden, aber stattdessen bekam ich Rückenschmerzen.
Als wir das Restaurant verließen fühlte ich mich als wäre ich 100 Jahre alt!
„Heute gehe ich keinen Schritt mehr“, sagte ich zu Achim. „Mir tut der Rücken weh wie schon lange nicht mehr.“
Die Rückfahrt dauerte knapp eine Stunde. Inzwischen war die Sonne untergegangen. Kaum eine Straße auf Lanzarote ist beleuchtet und daher muss man in der Dunkelheit sehr vorsichtig fahren.
Ich war froh, als wir in unserem Bungalow angekommen waren.

Donnerstag (13. November)
Der Wetterbericht hatte recht behalten, denn es war an diesem Morgen sehr wolkig und windig. Nur ganz selten schaute die Sonne hervor.
Wir überlegten, was wir an diesem Tag unternehmen sollten. Zum Baden am Papagayostrand war es zu kalt. Wir überlegten, ob wir unsere Angelsachen packen und mit dem Auto ein Stückchen rausfahren sollten. Vielleicht fänden wir ja eine Angelstelle, wo der Wind unsere Posen etwas raus treiben würde.
Mein Rücken schmerzte immer noch sehr und daher nahm ich eine Muskel entspannende Tablette ein, in der Hoffnung, dass es mir schon bald darauf besser gehen würde. Ans Angeln brauchte ich im Moment nicht denken.
Wir fuhren erst einmal zum Hafen, stellten den Wagen auf einem Schotterplatz ab und gingen die Einkaufsstraße entlang. Als wir am Ende angelangt waren drehten wir um und gingen die Parallelstraße zurück. Hier, so hatte Achim gelesen, sollte es einen Angelladen geben. Sosehr wir uns auch bemühten, wir fanden keinen. Vielleicht hatte er inzwischen auch schon wieder geschlossen. Es kam oft vor, dass Geschäfte schon bald wieder vom Erdboden verschwanden.
In einer Parfümerie kauften wir einige Dinge ein, legten sie in den Kofferraum des Autos und gingen dann in The Irish Anvil Bar. Da es schon Mittag war bestellten wir uns jeder einen Hamburger mit Pommes zu essen.
Wir saßen in einer Ecke, wo wir vor dem Wind etwas geschützt waren. Am Himmel zogen immer noch sehr viele dunkle Wolken und es sah nicht danach aus, als wenn sie bald verschwinden würden.
Um 14 Uhr war die Flut auf dem höchsten Stand. Das angeln wäre also erst gegen 16 oder 17 Uhr möglich gewesen, wenn das Wasser wenigstens etwas zurückgegangen wäre.
Da ich mich immer noch nicht richtig bewegen konnte legte ich mich aufs Sofa. Ich schlief sofort ein und wachte erst gegen 15.30 Uhr wieder auf.
Ich ging nach draußen und schaute zum Himmel. Er war immer noch voller Wolken und es wehte ein recht kräftiger Wind.
Wir entschlossen uns wegen der Wetterverhältnisse aufs Angeln zu verzichten. Außerdem konnte ich mich immer noch nicht richtig rühren. Das wurde erst ein wenig besser, nachdem ich eine andere Tablette eingenommen und meinen Rücken mit einer wärmenden Salbe eingerieben hatte.
Achim fuhr noch einmal zum Spar-Markt und kaufte etwas fürs Abendessen ein, dass er uns dann zubereitete.
Gegen 22.30 Uhr legten wir uns schlafen. Normalerweise bin ich sofort eingeschlafen, wenn ich mich hinlege. Aber dieses Mal wollte es einfach nicht klappen. Sicher lag es daran, dass ich am Nachmittag tief und fest geschlafen hatte. Gegen 0.30 Uhr stand ich wieder auf und las noch ein wenig. Eine Stunde später legte ich mich erneut hin und schlief auch wenig später ein.

Freitag (14. November)
Obwohl ich nur 5 Stunden geschlafen hatte fühlte ich mich ausgeschlafen, als ich aufstand. Auch meine Rückenschmerzen hatten etwas nachgelassen, waren jedoch noch nicht ganz verschwunden.
Ich schaltete das Radio ein und hörte Nachrichten und den Wetterbericht.
Für den Tag waren Temperaturen zwischen 23 und 26 °C bei viel Sonnenschein und einigen Wolken angesagt.
Im Norden der Insel musste  auch mit einigen kurzen Regenschauern gerechnet werden.
„Wir sollten den Tag nutzen und noch einmal nach Papagayo fahren“, meinte Achim.
Der höchste Wasserstand war für 14.30 Uhr vorausgesagt.
Wir kamen bei strahlend blauem Himmel am Puerto de Muelas an und suchten uns einen freien Platz, der etwas weiter vom Ufer weg lag.
Der Wind kam aus nordöstlicher Richtung und war recht stark und auch kühl. Ich setzte mich so auf meinem Handtuch hin, dass er mir ins Gesicht blies, damit mein Rücken nichts abbekam, denn ich hatte immer noch leichte Rückenschmerzen.
Achim stürzte sich sofort in die hohen Wellen. Ich blieb auf meinem Handtuch sitzen und beobachtete ihn bis mir ein Fischreiher auffiel.
Er stand auf den vom Wasser umspülten Steinen und suchte Nahrung. Wenn eine Welle mit Wucht auf die Steine knallte hüpfte er sofort auf einen anderen Stein. Ab und zu gelang es ihm auch einen kleinen Fisch, der in den Pfützen zwischen den Steinen schwamm, zu packen.
Obwohl noch nicht Wochenende war, waren viele Leute am Strand. Einige, die zu nahe am Wasser lagen, mussten schon bald ihren Platz verlassen, da die Flut immer höher den Strand hinauf kroch. Bald mussten auch wir weiter nach oben ausweichen. Damit unsere Sachen nicht nass wurden hing Achim unseren Rucksack und die Taschen in die Felswand.
Als wir uns auf den Weg zum Parkplatz machten mussten wir über den Berg gehen, denn dort, wo wir morgens lang gegangen waren, stand noch alles unter Wasser. Die Strecke war dreimal so lang, aber über die nassen Felsen wollte ich auf keinen Fall laufen.
Als wir endlich im Auto saßen war ich geschafft. Auf der Fahrt zu unserem Bungalow fragte ich Achim, ob wir abends essen gehen wollen.
„Ich würde gerne mal in dem Restaurant am Hafen essen, du weißt schon, im El Galeon.
Oder aber wir fahren noch einmal nach El Golfo.“
Doch schon wieder mit dem Auto fahren hatte Achim keine Lust.
„Dann lass uns zum Hafen laufen. Zurück können wir uns ja ein Taxi nehmen.“
Wir duschten, zogen uns um und aßen erst einmal eine Kleinigkeiten bevor wir die Strandpromenade entlang schlenderten. Dann setzten wir uns in ein etwas nobleres Restaurant und bestellten uns ein Bier. Als der Ober die Karte brachte hatte ich überhaupt keinen Hunger. Achim sagte, dass wir mit der Bestellung noch ein wenig warten wollten. „Kein Problem, mein Herr“, antwortete der Ober.
Nach dem zweiten Bier bestellte Achim sich ein Cordon Blue. Dann wollte ich unbedingt einen Aquavit trinken. Der Ober fragte ob mit oder ohne Eis. Spontan antwortete ich: „Ohne.“
Das war ein Fehler. Der Aquavit war lauwarm. Er zeigte bei mir auch schon bald seine Wirkung, so dass Achim die Rechnung verlangte und wir uns auf den Rückweg machten.

Samstag (15. November)
An unserem letzten Urlaubstag begrüßte uns ein Himmel voller Wolken. Von der Sonne war kaum etwas zu sehen.
„Was wollen wir heute machen? Wollen wir noch einmal angeln?“ fragte ich.
„Ich gehe gleich erst einmal zum Wasser und schaue wie die Windverhältnisse sind. Von hier aus kann ich nicht erkennen woher der Wind weht.“
Als Achim zurück kam sagte er, dass alle Angelstellen von anderen Angeln besetzt seien. 
„Entweder wir suchen uns eine andere Stelle oder wir machen etwas anderes“, meinte er.
Ich antwortete: „Dann lass uns mit dem Auto zum Leuchtturm fahren. Vielleicht kann man da ja angeln. Wenn nicht, auch egal. Dort waren wir jedenfalls noch nicht.“
Also packten wir unsere  Angelsachen, setzten uns ins Auto und fuhren Richtung Leuchtturm.
Wir folgten der Straße die vom Leuchtturm weg an der Steilküste entlang führte. Dann endete sie plötzlich, d.h. wir hätten die asphaltierte Straße verlassen und auf einem Schotterweg weiterfahren müssen. Das wollte Achim jedoch mit dem Mietwagen nicht riskieren. Bevor wir umdrehten parkten wir den Wagen am Straßenrand und gingen an die Küste. Weiter rechts sahen wir einen Angler, der die Felsen irgendwie hinunter gegangen war.
Mir persönlich war die ganze Sache zu riskant und ich bat Achim weiterzufahren und nach einer anderen Stelle Ausschau zu halten. Wir drehten um und fuhren die Straße ein Stück zurück, bogen dann nach links ab und kamen plötzlich auf die alte Straße,  die zu den Salinen führte.
„Lass es uns doch mal bei den Salinen probieren“, meinte ich. „Dort am schwarzen Strand könnte es gehen.“
Als wir dort angekommen waren und uns die Stelle etwas genauer ansahen meinte Achim, dass es dort zum Angeln viel zu flach sei.
Also setzten wir uns ins Auto und fuhren weiter Richtung El Golfo. Unterwegs hielten wir ein paar Mal an und schauten uns um. Nirgendwo gab es eine für uns passende Angelstelle.
„Schatz, wenn wir nicht mehr angeln können ist es auch gut. Dann fahren wir nach El Golfo und essen dort in einem Restaurant. Das Wetter ist heute herrlich. Mir ist es schon fast zu warm geworden.“
Achim antwortete: „Okay. Wollen wir erst mal an der anderen Seite von der grünen Lagune halten?“
„Können wir machen.“
Wir stellten das Auto auf der Parkfläche ab und gingen unter den Felsen entlang bis zur Lagune. Der Weg war bis kurz vor dem Ziel asphaltiert. Auf der Seite zum Meer war ein dickes Seil gespannt, weil der Asphalt dort abgebröckelt war.
Zuerst vermuteten wir das es durch Natureinflüsse geschehen sei, dann las ich in einem Reiseführer, dass dies von den Touristen verursacht worden war.
Überall standen Hinweisschilder, dass das Betreten verboten sei. Doch es gab immer wieder Leute die das nicht störte und trotzdem einfach über die Absperrung kletterten.
Als wir in dem kleinen Örtchen El Golfo angekommen waren schauten wir uns nach einem Restaurant um. Dieses Mal wählten wir das Azur aus, für das im Radio immer wieder Werbung gemacht wurde.
Eine Speisekarte gab es auch hier nicht. Der Ober empfahl uns eine Fischplatte. Als Vorspeise wählten wir einen Salatteller. Dann brachte der Ober unser Essen. Von der Menge konnte eine ganze Familie satt werden!
Obwohl wir auf die Kartoffeln verzichteten schafften wir beide es nicht alle gegrillten Fische aufzuessen. Für die riesige Fischplatte zahlten wir 31,50 €, was ein angemessener Preis war.
Es war schon fast 15 Uhr als wir den Rückweg antraten. Auf einem kleinen Parplatz oberhalb der Saline hielten wir kurz an, um noch ein paar Fotos zu schießen.
Dann hieß es Koffer packen. Vorher fuhren wir noch einmal zum Hafen um in einem Tabakladen einzukaufen.
Wieder in unserm Bungalow angekommen tranken wir noch die Flasche Wein aus, die wir vor ein paar Tagen in El Grifo gekauft hatten.
Wir waren beide traurig, dass unser Urlaub schon wieder zu Ende war. 

Sonntag (16. November)
Der Wecker klingelte um 4.30 Uhr. In der Anlage war es mäuschenstill, als wir unsere Koffer zum Auto brachten und uns auf den Weg zum Flughafen machten. Um diese Zeit waren nur sehr wenige Fahrzeuge unterwegs, so dass wir relativ schnell dort ankamen.
Wir stellten den Mietwagen in der Tiefgarage ab und warfen den Autoschlüssel in den dafür vorgesehen Kasten.
Nachdem wir unser Gepäck aufgegeben und die Bordkarten in Empfang genommen hatten gingen wir noch einmal vor die Tür um eine Zigarette zu rauchen.
Unser Rutentransportrohr beim Verladen
Unser Rückflug nach Paderborn mit der Flug Nr. AB 5053 sollte um 8.35 Uhr Ortszeit erfolgen. Er verspätete sich um ein paar Minuten. Da die Maschine nicht ausgebucht war blieb der Platz neben uns frei.
kurz nach dem Start: oben Lanzarote, unten La Graciosa
Während des Rückfluges beschlossen wir auch im nächsten Jahr wieder nach Lanzarote zu fliegen. Doch dann wollten wir 3 Wochen bleiben.
Wir landeten um 13.55 Uhr auf dem Flughafen Paderborn-Lippstadt.

Oerlinghausen, den 26.01.2009