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Achim Kluck

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Uschis Angelberichte und mehr...

Unser Urlaub auf Lanzarote vom 2. bis 17. März 2008

Teil 4

Das „Kap der Frauen“ (Punta de Mujeres) war einst ein Fischerort, wie an den blauen Fensterrahmen noch zu erkennen ist. Es heißt, der Name stammt daher, weil sich hier einst die Fischerfrauen aus den umliegenden Dörfern trafen, um die Zeit ohne ihre Männer, die manchmal Tage oder Wochen auf hoher See verbrachten, zu überbrücken. Andererseits wird erzählt, dass der Ort seinen Namen erhielt, weil dort die Frauen abends mit Lampen am Ufer saßen und ihren Männern heimleuchteten, wenn sie vom Fischfang zurückkamen. Eine weitere Geschichte erzählt, dass in diesem Fischerdorf jeder Frau erlaubt war drei Männer zu haben.
Kleine einfache Reihenhäuser säumen die parallel zur Hauptstraße verlaufende schmale Gasse direkt am Meer. Heute schaukelten im Hafenbecken keine Boote mehr, und sicher nicht nur, weil gerade wieder einmal stürmische See herrschte.
Wir fuhren 2 km weiter zum Jameos del Agua, der wohl meist besuchten Sehenswürdigkeit Lanzarotes. Es handelt sich bei diesem Naturphänomen um einen Teil eines 7 Kilometer langen Höhlensystems, das beim Ausbruch des Vulkans La Corona vor 3000 bis 5000 Jahren entstanden ist. Auch die 2 km westliche gelegene Cueva de los Verdes gehört dazu.
Einige erzählen, das Wort „jameos“ stamme angeblich aus der Sprache der Ureinwohner und deute auf den Hohlraum, der nach dem Absturz der Höhlendecke entsteht. Andere wiederum meinen, es sei ein altkanarisches Wort und bedeute soviel wie Kamin oder Einbruch mit Öffnung.
Am Kassenhäuschen zahlten wir pro Person den stolzen Eintrittspreis von 9 €.
Der Abstieg ins Innere der „Höhle“ (sie ist 60 m lang, 20 m breit und 20 m hoch), erfolgte über eine gewundene Steintreppe. Sofort kam eine Stimmung der Harmonie, des Friedens und der Ruhe auf, wozu der Pflanzenwuchs und die Musik, die aus den Lautsprechern erklang, beitrugen.
Die Besonderheit der Jameos del Agua ist das Wasserbecken, das sich in dieser Höhle gebildet hat. Es liegt unterhalb des Meeresspiegels und ist mit Salzwasser gefüllt, in dem eine blinde Albino-Krebsart lebt. Sie kommt normalerweise nur in einer Meerestiefe von 3000 m vor und ernährt sich von Algen. Bis heute kann man nicht eindeutig erklären, wie sie in das Gewässer gelangt sind. Man vermutet, dass sie durch ein Seebeben in die Höhe gelangt sind. Der Wasserspiegel des Sees steigt und sinkt nach Ebbe und Flut. Das Ozeanwasser sickert durch die vulkanische Schicht und bildet so diese einzigartige Lagune in der Grotte.
Achim war von den weißen Krebsen mit dem stolzen wissenschaftlichen Namen Munidopsis polymorpha, die wie kleine Sterne im Wasser leuchteten, fasziniert. Es dauerte einige Zeit, bis er endlich ein paar einigermaßen gute Bilder von ihnen geschossen hatte und sich von ihnen losreißen konnte. Wir gingen am See entlang und kamen zum 1977 eingerichteten Auditorium, einem unterirdischen Saal, der 500 Personen fassen kann. Hier fanden regelmäßig Klassik- und Popkonzerte von Weltrang statt und auch Folkloregruppen traten auf. Vor einigen Jahren hatte die EU festgelegt, dass die Höhle für Veranstaltungen dieser Art einen Fluchtausgang haben muss. Als man ihn schaffen wollte bröckelten Steine von oben herab und die Decke schien durch die Schwingungen, die beim Musizieren entsteht, einsturzgefährdet. Bisher hat sich kein Gutachter gefunden, der grünes Licht für die weitere Nutzung der Grotte gab. Daher finden Konzerte nun nicht mehr dort, sondern im Cueva de los Verdes statt.
Auf dem Weg zum Ausgang stiegen wir über eine Treppe und verschiedenen Terrassen bis wir in einen Raum unter freiem Himmel kamen, wo wir auf ein weißes Schwimmbecken, das Manrique eigens für diesen Rahmen entworfen hatte und heute nicht mehr benutzt wird, trafen. Überall waren zwischen üppig wachsenden Pflanzen Bänke oder Sitzgruppen aufgestellt. Palmen, Feigenbäume und Hibiskusbüsche sorgten für den nötigen Schatten unter freiem Himmel.
Wir gingen eine weitere Treppe hinauf und gelangten zum Casa de los Volcanes, einer „touristischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Station“ mit Informationsräumen sowie einem Vortragssaal. Hier werden Erläuterungen zum Vulkanismus im Allgemeinen und auf den Kanarischen Inseln gegeben. Doch bevor wir den Ausgang erreichten entdeckte Achim eine Eidechse, die er unbedingt fotografieren wollte. Es war gar nicht so einfach, denn sie bewegte sich ständig von der Stelle. Noch bevor sie in den Steinritzen verschwand hatte Achim seine Fotos geschossen, so dass wir endlich weiterfahren konnten.
Da es schon recht spät war (14.45 Uhr) und wir noch nach Orzola wollten besuchten wir die Station nicht. Wir fuhren ein paar Kilometer und kamen an den Caletones, einer bizarren Dünenlandschaft vorbei. Wir parkten unseren Wagen an der Straße und gingen an einen kleinen idyllischen Sandstrand. Ein Badegast hatte eine Stelle mit Steinen umzäunt. Hier breiteten wir unsere Handtücher aus und sonnten uns. Das Baden war bei der Flut und der Brandung viel zu gefährlich.
Ich war gerade dabei die Gegend zu filmen, als ich oben an der Straße zwei Polizisten stehen sah. „Achim, zieh deine Badehose wieder an . Dort stehen Polizisten. Ich glaube, die kommen gleich hier hin.“ Rasch war Achim angezogen. Die Polizisten fragten per Fingerzeig, ob das unser Auto wäre. Als ich nickte, winkten sie mich zu sich. An meiner Stelle ging Achim zu ihnen. Ich hatte schon alle unsere Sachen gepackt, da ich dachte, wir dürften dort nicht bleiben, als Achim mir zurief: „Alles okay. Wir können bleiben.“
Neugierig fragte ich:„Was wollten die denn von uns?“
„Ich hatte den Wagen mit zwei Rädern auf der Straße stehen. Das ist nicht erlaubt.“
Wir blieben noch eine halbe Stunde und fuhren dann nach Orzola. Im Reiseführer, den ich mitgenommen hatte, wurden vier gute Fischrestaurants angeboten. Das beste Fischlokal des Ortes und eines der besten der Insel überhaupt, so hieß es, sei das Punta Fariones.
Als wir am Hafen von Orzola ankamen legte gerade die Fähre nach La Graciosa ab. Als sie aus dem Hafen heraus aufs offene Meer fuhr schaukelte das Schiff sehr. Bei diesem Wellengang hätte mich kein Mensch auf das Schiff bekommen. Es sah einfach Furcht erregend aus und ich glaubte schon, dass es kentern würde.„
”Komm lass uns schnell in das Restaurant gehen. Ich kann mir das nicht weiter ansehen“ rief ich Achim zu, während ich schon auf der anderen Straßenseite war. Zwischen zwei weiteren Lokalen lag das Punta Fariones. Wir setzten uns wegen des starken Windes nicht an einen der Tische auf dem Bürgersteig sondern ins Lokal. Als wir die Speisekarte lasen brauchten wir nicht lange um uns ein Gericht auszusuchen. Wir entschieden uns beide für „Fisch des Tages“.  Als das Essen kam, erklärte uns der Wirt um was für einen Fisch es sich handeln würde. Natürlich war es ein spanischer Name für einen einheimischen Fisch. Bevor wir gingen zeigte uns der Wirt, der nach meinem Dafürhalten ebenfalls ein Angler bzw. Fischer war, in einem Bildband, welchen Fisch wir gerade gegessen hatten. Es war eine Art Makrele, nur wesentlich größer als bei uns. Das Buch gefiel mir so gut, dass ich es mir hier noch besorgen möchte. Darin waren in spanischer, deutscher und englischer Sprache alle Meeresfische aus dem Atlantik abgebildet und beschrieben.

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Wir plauderten noch ein wenig mit dem Wirt, priesen das köstliche Essen und setzten uns dann in unseren Wagen. Inzwischen hatte die Dämmerung eingesetzt. Wir kamen an einer Dünenlandschaft mit feinem weißen Sand vorbei. Man hätte meinen können, wir wären auf Sylt und nicht auf einer Vulkaninsel. Während Achim noch ein paar Fotos machte verschwand die Sonne langsam hinter dem Horinzont.
Es dauerte eine gute Stunde bis wir in Playa Blanca waren. Während ich unsere Sachen im Haus verstaute, holte Achim das Stativ heraus und fotografierte den Mond.
Bevor wir zu Bett gingen tranken wir ein paar Gläschen Bier und schauten uns die Fotos an, die wir tagsüber gemacht hatten.

11. Tag
Seit 10 Tagen quälten mich Schnupfen und Husten und es wollte trotz der Medikamente, die ich mir besorgt hatte, einfach nicht besser werden. Es gab keine Nacht, in der ich nicht mit einem Hustenanfall aufwachte. „
„Hast du heute morgen schon deinen Hustensaft genommen?“ fragte mich Achim.
„Habe ich. Aber der wirkt nicht bzw. die Erkältung ist so aggressiv, da muss ich schon andere Geschütze aufbringen. Ich werde gleich die Dame an der Rezeption bitten mir auf Spanisch aufzuschreiben, was für ein Medikament ich brauche bzw. um welche Krankheit es sich bei mir handelt. Hoffentlich bekomme ich dann in der Apotheke etwas anderes, wirkungsvolleres. Ansonsten muss ich, wenn wir wieder in Deutschland sind, gleich zu meinem Doktor gehen.“
Die Dame an der Rezeption war so nett und schrieb auf einen Zettel, dass ich seit 10 Tagen Schnupfen und Husten hätte und der Inhalator keine Wirkung zeigen würde. Wir fuhren mit dem Wagen erst einmal zum Hafen von Playa Blanca, wo wir ihn parkten. Auf dem Weg zur Apotheke sah ich einen Angler. „Achim, schau mal. Man darf hier doch angeln. Dort auf den Steinen steht ein Peitscher.“
Mit dem Zettel in der Hand ging ich in die gleiche Apotheke, wo ich mir schon die anderen Medikamente geholt hatte.
Außer einem anderen Hustensaft konnte man mir nichts geben. Ich bekam den Rat, zu einem Doktor zu gehen. Das wollte ich hier aber nicht. Im Regal sah ich Vick-Medi-Nait und Hustenpastillen stehen. Ich kaufte beides und verließ die Apotheke. Als wir zum Auto zurückgingen meinte ich zu Achim, dass ich lieber angeln würde als Yaiza anzuschauen.
„Schatz, was meinst du? Ich würde hier auch mal gerne angeln. In Yaiza gibt es nicht viel zu sehen, lediglich die Kirche, der Hauptplatz und ein paar schöne Häuser.“
„Wir können gerne angeln. Aber nicht hier am Hafen sondern bei uns. Du siehst doch, dass der Angler bis jetzt nichts gefangen hat. “
Ich gab klein bei. Wir hielten noch kurz am Supermarkt an und fuhren dann zurück zu unserer Wohnung um Köder zu holen. Dann gingen wir zur Uferpromenade. Unsere Angelstelle war besetzt und so gingen wir erst nach links weiter am Strand entlang. Aber da gerade wieder einmal Flut war waren überall die guten Stellen schon überspült. Wir gingen zurück und dann „Hier könnten wir es mal probieren. Wenn das Wasser steigt, dann haben wir die Möglichkeit weiter ans Ufer zu gehen. Und wir werden auch nicht vom Wasser eingeschlossen“, meinte Achim.
Wir angelten gute 2 Stunden, in denen Achim sogar 3 Fische fing. Aber es war, wie schon die Tage vorher, ein schwieriges Angeln. Die kleinen Lippfische fraßen uns dauernd die Köder ab. Manchmal hatten wir einen größeren Fisch am Haken, den wir aber nicht bis ans Ufer drillen konnten, weil er sich wieder losmachte.
Gegen 16 Uhr packten wir unsere Handtücher und gingen an den kleinen weißen Strand an der Promenade von Playa Blanca.. Achim stürzte sich sofort ins Wasser, während ich auf dem Handtuch liegen blieb. Wegen meiner Erkältung war mir nicht nach Schwimmen zumute. Ausserdem war ich nicht gerade gut gelaunt. Dieser ständige Husten und Schnupfen ging mir allmählich auf den Zeiger. Inzwischen war die Sonne hinter den Wolken verschwunden und es wurde recht kühl.
Wir bleiben etwas über eine Stunde am Strand und gingen dann zurück in unsere Wohnung. Achim schenkte uns ein Glas von dem Wein ein, den wir in der Bodega gekauft hatten und bereitete dann unser Abendessen zu.
Wir schauten uns noch einen etwas kitschigen Film im Fernsehen an und gingen dann schlafen.

12. Tag
Nun blieben uns nur noch 3 Tage bis zur Abreise. Morgens um 8 Uhr schien die Sonne und es war schon angenehm warm. Wir überlegten, wie wir den Tag gestalten sollten. Gestern waren es nach der Wettervorhersage 28 ° C gewesen, aber so warm kam es mir nicht vor. Doch auf Lanzarote täuscht man sich manchmal, denn durch den ständig wehenden Passat kommt es einem nicht so heiß vor.
Da für diesen Tag noch höhere Temperaturen angesagt waren und unser Urlaub sich langsam dem Ende zu neigte beschlossen wir noch einmal nach Puerto Mueva bei den Papagayo-Stränden zu fahren. Wir kamen dort bei Ebbe gegen 11 Uhr an und blieben bis ca. 17 Uhr. Manchmal waren ein paar Wolken am Himmel, aber meistens schien die Sonne gnadenlos auf uns herab, so dass uns ganz schön heiß wurde. Zweimal wagte auch ich mich ins Wasser. Es war einfach herrlich in dem türkisblauen, glasklaren Wasser zu baden. Ich schätzte die Wassertemperatur auf mindestens 20 ° C. Wenn ich nicht gerade schwamm oder faul in der Sonne lag, ging ich am Strand spazieren, besah mir die kleinen Fische in den Pfützen oder sammelte ein paar Muscheln und Schnecken ein. Es war hier so schön, dass man meinen konnte im Paradies zu sein.
Von Fuerteventura war wegen des Dunstes kaum etwas zu erkennen. Auch die Schiffe am Horizont waren nur schwer auszumachen.
Als die Flut kam und das Wasser immer höher stieg bis vom weißen Sandstrand nicht mehr viel zu sehen war, packten wir unsere Sachen und fuhren zurück. Nachdem wir geduscht und uns umgezogen hatten gingen wir in den Beach Club, in dem wir schon zweimal gewesen waren und wo es uns sehr gut gefiel, um dort zu Abend zu essen.

13. Tag
An diesem Morgen war es etwas windiger als Tags zuvor. Wie immer war es absolut still in der Ferienanlage, lediglich die Vögel zwitscherten um die Wette. Zwei Spatzen stritten sich heftig um die Brotkrümelchen, die ich ihnen auf die Terrasse gelegt hatte.
Nun blieben uns nur noch zwei Tage bis zur Abreise und es gab doch noch so vieles zu sehen. Aber Achim hatte mir versichert, dass wir ganz bestimmt noch einmal nach Lanzarote fliegen würden, denn auch ihm gefiel es hier sehr, sehr gut.
Wenn wir schon keine Zeit mehr hatten uns all die kleinen hübschen Dörfer anzuschauen, dann wollte ich auf jeden Fall, dass wir noch Arrecife besichtigten, obwohl ein einziger Tag dafür nicht ausreichend war, so viel gab es dort zu sehen.
Als Achim aufgestanden war fragte ich ihn: „Was meinst du? Wollen wir heute nach Arrecife fahren?“
„Das müssen wir ja wohl schon. Morgen Nachmittag heißt es Kofferpacken. Ich trinke nur noch einen Kaffee, dusche mich schnell und ziehe mich an. Dann können wir losdüsen.“
Wenn man nach Arrecife, der Hauptstadt von Lanzarote, kommt, so meint man sich in einer Großstadt zu befinden, was in etwa auch zutrifft. Aus dem einstmals hässlichen Entlein ist ein schöner Schwan geworden. Knapp 55.000 Einwohner beherbergt die Stadt heute, das ist die Hälfte der Einwohner von Lanzarote.
Wir parkten außerhalb der Stadt und gingen dann in Richtung Hafenpromenade.
Schon von weitem fällt einem das Gran Hotel auf. Hier wurde einst der Film „Tim Taler“ gedreht. Seit meinen Besuchen Anfang der 80er Jahre hat es sich zu einem schmucken Fünfsternehotel gewandelt. 1994 brannte es total aus und stand viele Jahre leer. Mitte 2004 wurde es wiedereröffnet.
Wir gingen die Hafenpromenade weiter und sahen ein paar Einheimischen zu, die im Wasser standen und von den Steinen Muscheln abkratzten. Weiter ging es am Meer entlang bis zum Playa del Reducto, dem weißen Sandstrand von Arrecife. Obwohl es schon sehr heiß war lagen dort nur einige wenige Leute, die sich sonnten. Als wir am Gran Hotel vorbei waren, kamen wir zum schön bepflanzten Park (Parque Islas Canarias). Hier hatte ich mich schon früher nach der Stadtbesichtigung auf eine Bank gesetzt, um im Schatten der Palmen ein wenig auszuruhen. Weiter ging es am Club Nautico vorbei, der nur von Mitgliedern betreten werden kann. Dann waren wir am Parque José Ramfrez Cerda.
 Ich schaute mir die vielen blühenden Büsche an und entdeckte plötzlich in den Bäumen mehrere rosafarbene Vögel. „Achim, schau mal. Sind das Flamingos, da in den Bäumen?“ fragte ich.
“Nein, mein Schatz. Das sind Kuhreiher”, antwortete er. Wir machten ein paar Fotos von den schönen und keineswegs scheuen Tieren und schlenderten weiter.
An der Mauer sah ich einen Angler stehen, der gerade eine Meeräsche landete. Als ich ihn sah bedauerte ich, dass wir unsere Angelruten nicht mitgenommen hatten: „Sieh mal dort, der Angler. Ich habe heute Morgen noch gesagt, lass uns unsere Angelruten mitnehmen. Hier sind immer gute Fische zu fangen. Der Mann hat gerade eine Meeräsche gelandet.“
In Deutsch antwortete der Mann: „Stimmt. Hier kann man gut fangen.“
„Mit welchem Köder fangen Sie die? Mit Schwimmbrot?“ fragte ich ihn.
„Ja. Darauf beißen aber auch Barsche. Es ist aber nicht ganz leicht die Fische an den Haken zu bekommen“, antwortete er.
Nachdem wir ihm eine Zeitlang zugeschaut hatten gingen wir auf einer schmalen Straße zum Castillo de San Gabriel.
Der Name Arrecife leitet sich von Arrecifes (schwarzen vulkanischen Riff) ab. Im 15. Jahrhundert wurde der damals kleine Fischerort erstmals erwähnt. Hundert Jahre später begann die Stadt zu wachsen und es wurde die erste Kirche errichtet, die dem ersten Bischof, San Ginés, geweiht war. Immer wieder wurde Arrecife von Piraten überfallen und 1571 gast völlig zerstört. Durch den Bau des Castillo de San Gabriel im Jahre 1574 hoffte man sich vor weiteren Angriffen schützen zu können, doch 1586 landete ein weiterer Pirat in der Stadt und zerstörte die Festung. Um 1590 wurde im Auftrag des spanischen Königs Philipp II. von Spanien das heutige Castillo de San Gabriel mit Glockentürmchen und Wachhäuschen gebaut.
Im Inneren befindet sich das Archäologische Museum, in dem u.a. Fundstücke aus der altkanarischen Epoche gezeigt werden.
Wir warfen einen kurzen Blick in das dunkle Kastell. Für die Bilder, die dort ausgestellt wurden, interessierte ich mich nicht und von den archäologischen Funden konnten wir nichts sehen. Sie waren vielleicht in anderen Räumen untergebracht. Aber wegen der vielen Kinder war es sehr eng dort und so gingen wir recht bald wieder hinaus. Die Kanonen vor dem Kastell waren in Richtung Meer ausgerichtet. Ein altkanarischer Monolith mit spiralförmiger Eingravierung, der neben dem Castillo steht, soll, so vermutet man, als eine Art Kalender gedient haben. Seine Funktion ist jedoch bis heute nicht eindeutig geklärt.

Zurück zur Uferpromenade gingen wir über die Fußgänger- bzw. Zugbrücke Puente de Las Bolas. Das große Tor, welches wir durchschritten ist sozusagen das Wahrzeichen Arrecifes. Hier trifft man nicht nur Touristen, es ist auch ein beliebter Treffpunkt für einheimische Angler. Inzwischen hat die Zahl der Angler bei den Touristen zugenommen. Überall an den Küsten, Stränden und Häfen sahen wir deutsche, englische, skandinavische Angler.
Von der Fußgängerbrücke aus bot sich uns ein schöner Blick auf die Stadt.
Wir verließen die kleine Insel, kamen am 1198 fertig gestellten Rathaus, der Ayuntamiento de Arrecife vorbei. Es hat zwei Ecktürmchen auf deren Spitze hölzerne „Laternen“ sitzen. Integriert in den Rathauskomplex wurde der Alte Markt, der Mercado Muncipal, der werktags von 8 – 12 Uhr stattfindet. Etwas davon entfernt findet ebenfalls wochentags von 8 – 12 Uhr der kleine Fischmarkt statt. Leider waren die Stände schon geschlossen als wir dort waren.
Im Schatten von Palmen schlenderten wir weiter zum Charco de San Ginés, einem Hafenbecken, in dem ein paar Fischerboote lagen. Charco de San Ginés bedeutet so viel wie „Pfütze des hl. Gines“. Die gar nicht so kleine Lagune ist durch eine schmale Brücke mit dem Meer verbunden und ragt weit in die Stadt hinein. Wir bestaunten die schönen Häuschen, ehemals Fischerhäuschen, die im Gegensatz zu den in Grün-Weiß gestrichenen Häusern, in einem schönen Blau-Weiß gehalten waren. Im Wasser und am Ufer lagen einige Fischerboote. An einer kleinen Bar, in der nur Einheimische waren,  machten wir Halt und bestellten uns ein Getränk.
Es war inzwischen so heiß geworden, dass wir durch die schattige und enge Calle Francos zurückgingen bis wir auf die Calle Jose Antonio kamen. Als wir endlich in unserem Auto saßen waren wir froh, dass wir eine Klimaanlage hatten, denn drinnen war es ganz schön heiß geworden.
„Und was machen wir nun?“ fragte mich Achim.
„Ich möchte gerne noch zum Castillo de San José“, antwortete ich. „Es liegt ganz im Norden, zwischen dem Fischerei- und Handelshafen. Bei meinem letzten Urlaub auf Lanzarote war ich dort mit Christa. Wir müssen ja nicht ins dortige Museum, aber ins Restaurant möchte ich auf jeden Fall mir dir.“
Etwas zögernd stimmte Achim zu. Ich wusste, dass auch ihm heiß war und er jetzt am liebsten am Papagayostrand gelegen hätte. Aber was ist ein Besuch von Arrecife ohne im dem Kastell gewesen zu sein?
„Na gut, aber du musst mir sagen, wo ich herfahren muss.“
„Zuerst einmal auf die Via Medular, also auf die Straße, auf der wir gekommen sind. Und dann Richtung Hafen, genauer, zum Muelle Los Marmelos.“
Irgendwo in der Hafengegend fand ich die Straße zum Kastell nicht. Wir kamen zwar an einem kleinen Kastell vorbei, aber ich konnte kein Hinweisschild entdecken, dass es sich um das von uns gesuchte handelte. Also fuhren wir daran vorbei und landeten schließlich im Industrie- bzw. Ölhafen. Als wir hielten sah ich gegenüber das Castillo des San Jose. Mit dem Finger zeigte ich auf die gegenüberliegende Stelle: „Schau mal Achim. Dort ist das Kastell. Ich hatte das Restaurant mit den Glasscheiben größer in Erinnerung. Wir sind vorhin tatsächlich daran vorbei gefahren. Tut mir leid, jetzt müssen wir umdrehen und zurück.“
Achim gab keine Antwort, drehte den Wagen und fuhr zurück auf die Carretera a los Marmelos. Wir kurvten noch eine zeitlang herum, bis wir nach langer Zeit endlich vor dem Castillo de San Jose parkten.
Es steht auf einer 8 m über der Steilküste liegenden Halbinsel und wurde 1779 fertig gestellt. Es heißt, das König Carlos III. das Castillo nach den verheerenden Vulkanausbrüchen 1730 – 1736 als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und nicht zu Verteidigungszwecken bauen ließ. Im Volksmund wird die Anlage auch „Hungerfestung“ genannt.
Die Festung, die nach Plänen von Cesar Manrique restauriert wurde, birgt nicht nur ein Museum für zeitgenössische Kunst sondern auch ein schönes Restaurant. Durch die großen Glasfenster hat man freie Sicht auf Los Marmoles, den Großhafen von Lanzarote, wo auch Kreuzfahrtschiffe anlegen. Tagsüber werden schmackhafte Tapas angeboten, abends bekommt man bei Kerzenschein kanarische Spezialitäten serviert.
Da es schon nach 13 Uhr war bestellten wir uns ein Mittagessen. Achim entschied sich für „Knusprige Ente in Honigsoße“, ich bestellte mir „Lachs auf Rahmspinat“. Zuerst wollte Achim dort nicht hinein und auch nichts essen, aber als wir drinnen saßen gefiel ihm das Ambiente doch ganz gut.
Auf der Rückfahrt nach Playa Blanca entschlossen wir uns spontan erst gar nicht in unseren Bungalow sondern gleich zu den Papagayo -Stränden zu fahren. Wir staunten nicht schlecht, als auf der Fläche, die ansonsten leer war und die ich als unterirdischen Wasserspeicher angesehen hatte, plötzlich viele Wohnwagen standen.
Es handelte sich nämlich um den Campingplatz, den wir schon bei Google Earth gesehen hatten.
Wir sonnten uns noch ca. 2 Stunden am Puerto Muelas, dann setzten wir uns wieder in unseren Wagen. Bevor wir zurück zu unserem Bungalow fuhren bogen wir zum Playa del Pozo und Playa Mujeres ab. Letzterer, so schein mir, ist der längste und breiteste Strand bei Papagayo. Hier in der Bucht herrscht keine große Brandung, aber es sind auch keine schattigen Plätzchen zu finden. Außerdem fegt sehr oft der Wind über die Bucht, was bei Sandstürmen nicht gerade angenehm ist.


14. Tag
Nun war der letzte Tag unseres Urlaubs da. Nachdem wir geduscht, uns angezogen und ein paar Tassen Kaffee getrunken hatten, fuhren wir zum Hafen von Playa Blanca um einzukaufen, denn ich hatte unseren Töchtern versprochen eine Flasche Parfum mitzubringen. Ich selber wäre am liebsten mit meiner Angelrute nach Arrecife gefahren um dort den Meeräschen nachzustellen. Aber ich sah auch ein, dass Achim keine Lust hatte schon wieder mit dem Auto über die Insel zu fahren.
„Wir müssen unbedingt noch einmal nach Lanzarote kommen, denn wir haben noch längst nicht alles besichtigt. Jedes Mal wenn wir mit dem Wagen unterwegs waren sind wir an Yaiza vorbei gefahren. Aber angeschaut haben wir uns das schönste Dorf Spaniens bisher nicht. Oder wollen wir das jetzt noch machen?“
„Das kann ich dir im Moment noch nicht sagen“, gab Achim zur Antwort.
„Ehrlich gesagt würde ich am liebsten heute noch einmal angeln.“
„Und wo wollst du hin? Nach Arrecife?“ frage Achim zurück.
„Nein. Das ist mir viel zu weit. Hier im Hafen könnten wir es doch auch einmal probieren.“
Es dauerte eine Zeit bis wir uns endlich einig waren, was wir am letzten Tag machen sollten. Wir einigten uns, zuerst zum Hafen von Playa Blanca zu fahren um das Parfum zu kaufen und auf die Mole zu gehen, um zu sehen, ob und wenn ja, wie man dort angeln konnte.
Als wir aus dem Auto stiegen fiel mir sofort ein Mann auf der im Hafenbecken auf Grund angelte. Wir gingen zu ihm und schauten ihm eine Zeit lang zu. Als Köder hatte er einen kleinen Tintenfisch auf den Haken gesteckt. Wir schauten uns weiter um. Auf der anderen Seite der Mole stand zwischen den Steinen ein weiterer Angler. Dieser fischte mit einer Wasserkugel. Solange wir ihnen zuschauten fingen sie jedoch keine Fische. Während wir zurück zur Uferpromenade gingen sagte Achim: „Die fangen hier auch nicht mehr als wir an unserem Strand. Wenn wir angeln wollen, dann sollten wir nach Arrecife fahren.“
„Nein, dazu ist es heute schon viel zu heiß. Dann lass uns lieber die letzten paar Stunden die uns heute bleiben noch einmal zum Papagayostrand fahren. Komm wir gehen jetzt in eine Parfümerie und machen uns dann für den Strand fertig.“
Annika wollte gerne „happy“ von clinique haben und so kaufte ich ihr eine Flasche. Ich selber kaufte mir von Calvin Klein das neue „Eternity summer“ für Frauen. Achim entschied sich für den Herrenduft. Da mir Heike nicht gesagt hatte, welchen Duft sie bevorzugte, kaufte ich ihr kurz entschlossen eine Bodylotion von …
Wir brachten die Sachen in unsere Wohnung, packten Handtücher und Sonnencreme ein und fuhren zum letzten Mal zum Puerto Muelas. Es wehte ein sehr kräftiger Wind, so dass wir uns einen etwas geschützten Platz unter den Felsen suchten. Dort war es nicht zu warm, aber auch nicht zu kühl. Lediglich die Steinchen, die ab und zu von der Felswand rieselten, störten mich ein wenig. Während Achim sich in den Fluten des Atlantiks herumtollte,  beobachtete ich die Schiffe, die aus dem Hafen kamen. Sie hatten alle mit den hohen Wellen und dem starken Wind zu kämpfen.
Es war noch keine 14 Uhr, als wir den Strand verließen. Wir warfen noch einen Blick in eine andere Bucht, dann verabschiedeten wir uns von Papagayo.
Zuerst stellten wir uns in der Wohnung unter die Dusche um uns vom Sand zu befreien. Dann hieß es Koffer packen. Nachdem wir wieder alles verstaut hatten aßen wir die Reste vom Vortag, tranken ein Bier und zogen uns für einen Spaziergang an.
Als wir auf der Uferpromenade waren hatte der Wind etwas nachgelassen. Langsam ging die Sonne unter und es wurde erträglicher. Achim hatte die Kamera mitgenommen und machte noch ein paar Aufnahmen von unserem Urlaubsdomizil. Als wir gegen 18.30 Uhr zurück zum Beach Club gingen um dort zu Essen waren fast alle Tische besetzt. Eine halbe Stunde vorher war das Restaurant leer gewesen. Aber wir hatten Glück, der Ober zeigte uns einen 4er Tisch, an den wir uns setzten.
Wir ließen uns die Karte geben. „Was meinst du, sollen wir heute einmal eine Pizza essen?“ fragte Achim.
„Ach, ich weiß nicht. Ich habe überhaupt keinen Hunger.“
„Du musst aber etwas essen. Von dem bisschen, dass du vorhin gegessen hast, kannst du doch nicht satt sein“ erwiderte Achim. „Lass uns vorweg einen Salat essen, dann kommt schon der Appetit.“
„Können wir machen. Aber dann bestellst du dir einen und ich esse eine Kleinigkeit davon mit. Ich möchte keine Pizza, ich nehme eine Calzione.“
Als das Essen serviert wurde hatte ich immer noch keinen Appetit. Lustlos stocherte ich in meiner Calzione herum.
„Was ist mit dir los? Du sagst gar nichts und Hunger hast du auch nicht“, fragte mich Achim.
„Kannst du dir nicht denken was mit mir ist? Ich bin sehr traurig, dass wir morgen nach Hause fliegen. Bis heute Nachmittag habe ich keine Sekunde an die Heimreise gedacht, aber nun steht sie bevor. Ich würde so gerne noch hier bleiben.“
„Ich auch. Aber sei nicht traurig. Im nächsten Jahr fliegen wir wieder nach Lanzarote.“


15. Tag (Abreise)
Der Wecker klingelte um 4.45 Uhr. Wir tranken jeder zwei Tassen Kaffee, duschten, zogen uns an und verstauten unser Gepäck im Wagen. Nach 40 Minuten Fahrzeit waren wir am Flughafen.
Wir stiegen am Terminal 2 aus. Während ich bei unserem Gepäck wachte, brachte Achim den Wagen zurück. Bis zum Einschecken blieb uns noch genügend Zeit. Mit unserem Gepäck durchquerten wir die Abflughalle, verließen diese und gingen zum Terminal 1, wo die Inlandflüge abgefertigt wurden. Dort wartete auch schon die Dame von TUI auf uns. Wir plauderten noch eine Weile, dann ging sie zurück zum Terminal 2. Als wir unser Gepäck aufgaben gab es wohl einige Komplikationen. Die Dame am Schalter wusste nicht so recht, wie sie unser Sportgepäck registrieren sollte. Nach fast 20 Minuten händigte sie uns endlich unsere Bordkarten aus. „Na, hoffentlich kommt unser Gepäck auch wirklich in Paderborn an“ äußerte sich Achim. Ich antwortete: „Ich dachte schon sie telefoniere so lange rum, weil wir 5,5 kg Übergewicht haben. Aber es ging wohl tatsächlich um das Rutentransportrohr. Na ja, hat ja dann doch noch geklappt. Das wird schon in Paderborn ankommen.“
Wir flogen mit der gleichen Maschine nach Gran Canaria, mit der wir auf Lanzarote angekommen waren. Dieses Mal brauchten wir bis zum Weiterflug nach Paderborn nur knappe 2 Stunden warten. Beim Landeanflug sahen wir unter uns eine Anlage, wo unter Planen allerlei Gemüse und Obst gezogen wurde.
Wir stiegen aus der Maschine und gingen in das Terminal. Bevor wir uns auf die Terrasse setzten ging ich in einen Shop und kaufte mir ein Deo, denn das andere lag sicher verstaut im Koffer und mein T-Shirt war jetzt schon durchgeschwitzt.
Anschließend setzten wir uns auf die Terrasse, tranken einen Kaffee bzw. ein Bier, rauchten eine Zigarette und ließen uns zum letzten Mal von der Sonne bescheinen.
Der Rückflug verlief recht angenehm.
Wir landeten um 16.11 Uhr in Paderborn, wo der Himmel total verhangen war und das Thermometer ganze 8 ° C anzeigte. Gott sei Dank regnete es gerade nicht, so dass wir unser Gepäck trocken in unseren Wagen packen konnten. Die Rückfahrt auf der A 33  nach Oerlinghausen ging relativ flott voran. Unterwegs gab es zwar einige Male einen Regenschauer, aber als wir an unserem Haus hielten war es trocken.
Ich war einerseits glücklich wieder zuhause zu sein, andererseits wäre ich noch sehr, sehr gerne auf der schönen Sonneninsel geblieben. Vor allen Dingen hatten wir auf Lanzarote noch nicht alles Sehenswertes gesehen.
„Schatz. Beim nächsten Mal, wenn wir wieder auf Lanzarote sind, dann sollten wir uns unbedingt auch einmal den Sportclub in La Santa, das Dörfchen La Isleta und den Ort La Caleta anschauen. Dort gibt es auch einen schönen Sandstrand, den Playa de Famara. Ebenso das kleine Dorf Guatiza mit seinem großen Kaktusgarten. Ein weiteres Ausflugsziel sind der Tropical Park von Guinate und der Wallfahrtsort Máguez. Das zweitschönste Dorf der Insel, Haria, welches im Tal der Tausend Palmen liegt haben wir auch noch nicht besichtigt. Vom Mirador de Haria kann man den Blick bis zum Atlantik schweifen lassen “
Achim streichelte mir übers Gesicht:„Machen wir, mein Schatz. Wir fliegen ganz bestimmt  wieder nach Lanzarote, aber dann für 3 Wochen. Versprochen!“
„Und dann schauen wir uns auch einmal beim Abendessen auf der Terrasse eines Fischrestaurants in El Golfo den fantastischen Sonnenuntergang an. Den muss man einfach einmal erlebt haben! Und auch noch Yaiza, Femés, Mancha Blanca und Tinajo müssen wir besichtigen. Ach es gibt noch so vieles, was ich dir noch zeigen möchte. Ich freue mich jetzt schon riesig auf unseren nächsten Urlaub.“

Hotelinformation zur Bungalowanlage “Atlantic Gardens” in Playa Blanca
Ruhig und direkt am Meer, mit herrlicher Aussicht auf die Nachbarinsel Fuerteventura. Zum nächsten Sandstrand „Playa Flamingo“ ca. 800 m, zum Hafen und Ortszentrum mit Unterhaltungs- und Einkaufmöglichkeiten ca. 1.500 m.
Großzügige, komfortable Reihenbungalowanlage mit insgesamt 105 Wohneinheiten. Zu den Einrichtungen für die Gäste zählen Restaurant (hat aber nur bis 16.30 Uhr auf), Bar am Swimmingpool, Minimarkt (8 – 12 Uhr und 15 – 17 Uhr geöffnet) und ein Münzwaschsalon. In der gepflegten Außenanlage 2 Swimmingpools (1 beheizbar) und Sonnenterrasse mit Liegen und Sonnenschirmen. Handtuchverleih gegen Aufpreis. Pool-/Snackbar.
Alle im Parterre gelegenen Bungalows für 1-3 Erwachsene/2 Erwachsene/1 Kind verfügen über einen Wohnraum mit Schlafcouch für die 3. Person, Essecke, Kitchenette mit Kühlschrank, Elektroherd (es handelt sich um 2 Kochplatten) und Mikrowelle (sehr alt), Toaster, Kaffeemaschine (funktionsfähig aber rostig), ein separates  Schlafzimmer, Bad/WC, Föhn, Telefon, Radio, TV (deutsche Programme: ZDF, RTL und SAT), Mietsafe und Terrasse. An Besteck, Geschirr und Gläsern jeweils nur 3 Stück vorhanden!
Reinigung 5 x, Handtuchwechsel 3 x und Bettwäschewechseln 2 x pro Woche.
Selbstversorgung (Übernachtung), Halbpension oder Alles inklusive. Bei Halbpension werden alle Mahlzeiten in Buffetform angeboten.
Tischtennis, Volleyball, Minigolf und Sauna. Gegen Gebühr 2 Tennis-Hartplätze, Fitnessraum und Sauna.

Oerlinghausen, den 01.06.2008

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