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Uschis Fahrradtouren 2011 Seite 3

Radtour zum Lippesee am 10.09.2011

Achims Gudereit Fahrrad vor dem Lippesee
Am ersten Wochenende im September fanden in Oerlinghausen die 8. Lipper Tage statt. Ich hatte für die Eröffnung am 02.09. einige Tage vorher Eintrittskarten bestellt, denn das Spektakel wollte ich mir gerne einmal aus der Nähe ansehen. Bis zum Segelflugplatz, auf den wir von unserem Balkon schauen können, war es nicht weit.
Ich schlug vor dorthin zu Fuß zu gehen, aber Achim meinte wir sollten mit dem Fahrrad zum Flugplatz fahren. Im Nachhinein war das auch eine gute Idee, denn man musste fast den Segelflugplatz umrunden, bis man am Eingang war.
Um 19 Uhr war Einlass und da wir schon eine Stunde vorher dort waren fuhren wir erst einmal zum Bokelfenner Krug, wo wir eine Kleinigkeit aßen. Wir waren nicht die einzigen Gäste, die zum Flugplatzfest wollten und dementsprechend voll war es auf der Terrasse. Es dauerte sehr lange bis wir ans Bezahlen kamen. Als wir endlich wieder am Flughafen waren war es schon 19.45 Uhr. Die Rede unserer Bürgermeisterin hatten wir leider verpasst. Aber ich wollte gerne beim Ballonglühen dabei sein. Ich hatte keine Ahnung, was ich mir darunter vorstellen sollte. Aber als es dann soweit war gefiel es mir ganz gut.
Lipper Tage in Oerlinghausen - Ballonglühen 2011
Lipper Tage in Oerlinghausen - Ballonglühen 2011
Lipper Tage in Oerlinghausen - Ballonglühen 2011
Lipper Tage in Oerlinghausen - Ballonglühen 2011
Etwas dumm fand ich es, dass an diesem Abend gerade das Freundschaftsspiel Deutschland gegen Polen stattfand. Aber in der Nähe der Bühne gab es eine große Leinwand, auf der man das Spiel verfolgen konnte.

 

Als gegen 20.45 Uhr die Sängerin (Christine Stürmer) immer noch nicht auf der Bühne stand verließen wir den Ort und radelten nach Hause um uns das Fußballspiel anzusehen. Auf dem Balkon hörten wir sie dann bis spät in die Nacht singen.
Am Tag darauf fuhren wir bei glühender Hitze mit dem Rad in die „City“ von Oerlinghausen. Es war das erste Mal, dass ich mit dem E -Bike nach Oerlinghausen rein fuhr und ich muss sagen, ich schaffte es ohne Probleme mit mittlerer Unterstützung.
Gegen Mittag war noch nicht so viel los, erst am Nachmittag füllten sich die Straßen.
Lipper Tage 2011 in Oerlinghausen
Lipper Tage 2011 in Oerlinghausen
Wir bummelten über die Hauptstraße, tranken hier und da ein Bierchen bevor wir uns auf den Rückweg machten.

Das Wochenende darauf gab es noch einmal einen schönen Spätsommertag, den wir für eine Fahrradtour nutzen wollten. Bloß als Achim am Freitagabend vorschlug, dass wir zum Lippesee fahren sollten, war ich etwas erschrocken. „Das ist mir viel zu weit!“ antwortete ich spontan.
„So weit ist das auch wieder nicht. Von Stukenbrock aus sind es 50 km.“
Ich sah ihn erstaunt an: „Wie? Ein Weg ist 50 km lang?“
Er antwortete: „Quatsch! Der Rundweg ist insgesamt 50 km lang. Von hier sind es dann ca. 60 km. Das wirst du doch wohl schaffen.“
„Hm, könnte sein. Aber wir müssen morgen früh erst noch einkaufen und mein Auto waschen bevor wir losfahren.“
Samstagmorgen stand Achim etwas früher als sonst auf damit wir vor der Fahrradtour alles, was auf dem Plan für den Tag stand, noch erledigen konnten. Wir radelten gegen 11 Uhr los. In Stukenbrock stärkten wir uns im Grillimbiss Sander für die Strecke, die vor uns lag. Dann ging es durch den Truppenübungsplatz Senne.
Auf der Strecke kamen uns viele Fahrradfahrer und nur sehr wenige Autos entgegen. Rund herum war unberührte Natur. Am liebsten hätte ich das Rad abgestellt und Pilze gesucht. Aber dann hätten wir es nicht bis zum Lippesee geschafft. Und überhaupt, wo hätte ich die Pilze hintun sollen? Also ließ ich es sein.
Man braucht nicht in die Lüneburger Heide zu fahren, auch in der Senne (Moosheide) wuchs und blühte sie.
Blühende Heide in der Moosheide
Blühende Heide in der Moosheide
Blühende Heide in der Moosheide
Blühende Heide in der Moosheide
An einer Stelle, wo wir nach rechts abbiegen mussten, fiel mir das Straßenschild auf. „Schau mal Schatz, wir sind ja schon wieder zuhause.“
„Hm? Wie soll ich das verstehen?“
Ich sagte: „Schau mal dort. Da steht >Sennestraße<.“
Die Sennestraße bei Hövelhof
Bis wir am Lippesee ankamen machten wir zweimal eine kleine Pause. Dann endlich lag der See vor uns.
Achims Gudereit Fahrrad vor dem Lippesee
Lippesee
Lippesee
Lippesee
Lippesee
Der Badestrand vom Lippesee
Ich war etwas aus der Puste, als wir dort ankamen, denn Achim fuhr dieses Mal schneller als sonst. Selbst mit mittlerer Unterstützung hatte ich Mühe ihm zu folgen. Irgendwie verbot es mir mein Stolz die stärkste Unterstützung einzustellen.
Am See setzten wir uns bei dem Restaurant draußen an einen Tisch und schauten den Badenden und den Seglern zu.
Uschi beobachtet die Segler auf dem Lippesee
Der Lippesee
Uschi genießt die Sonne am Lippesee
Der Badestrand vom Lippesee
Ein Segelschiff auf dem  Lippesee
Die Sonne brannte regelrecht auf der Haut. Nach einer Stunde machten wir uns auf den Heimweg. Wir fuhren einen anderen Weg zurück. Als wir in Delbrück waren dachte ich zuerst Achim hätte sich verfahren, denn von dort bis zum Steinhorster Becken war es nicht mehr allzu weit.
„Bist du sicher, dass wir hier richtig sind?“ fragte ich ihn.
„Ja. Wir wollten doch über Schloß Holte fahren. Oder ist das jetzt nicht richtig? Dann hätten wir in Paderborn-Sande eine andere Strecke nehmen müssen.“
„Nein“ beeilte ich mich zu antworten. „Ist schon okay. Den gleichen Weg zurück wollte ich ja nicht. Wie weit müssen wir denn noch fahren?“
Achim meinte es wären „nur“ noch etwas über 20 km die vor uns lagen.
Oh je! Mir tat die Schulter weh und ab und zu schliefen mir auch die Hände ein. Aber ich biß die Zähne zusammen. Einige Male bat ich ihn einen kurzen Stopp einzulegen, damit sich meine Arme ein wenig erholten.
Auch der Rückweg führte uns durch wenig befahrene Straßen. Wir kamen an vielen Bauernhöfen vorbei. Auf einer Weide sahen wir weiße Kühe, die alle ein Kälbchen hatten. Die Alten kamen bis an den Zaun, nur die Kälber trauten sich nicht.
Weiße Kühe auf der Weide
Ein Kälbchen auf der Weide
Weiße Kühe auf der Weide
Pilze am Wegesrand
Unterwegs überquerten wir alle Naselang irgendeinen Bach. „Ich hätte nicht gedacht, dass es in unserer Gegend so viele Bäche gibt“, meinte ich als wir kurz hintereinander den 4. Bach überquert hatten. Anschließend kamen wir an der Hofkapelle von Espeln vorbei.
Brücke über die Lippe
Hofkapelle in Espeln
Hofkapelle in Espeln
Uschis Iphone als Navi am Fahrradlenker
Rapsfeld am Kapellenweg bei  Espeln
Als wir in Schloß Holte rein fuhren entschlossen wir uns einen Abstecher zum Holter Schloßkrug zu machen um dort zu Abend zu essen. Das Wetter hatte sich gehalten und so setzten wir uns in den Biergarten.
Wir genossen die warmen Sonnenstrahlen und die angenehme Ruhe. Ich bestellte mir eine „Sylter Panplatte“ und Achim die „Holter Grillplatte“.
Uschi im Biergarten des Holter Schloßkrug
Nach dem Essen radelten wir zurück. Es war schon 19.30 Uhr als wir wieder zuhause waren.
„Na, hat es dir wenigstens gefallen?“ fragte mich Achim als wir in unserer Wohnung waren. „Ja. Die Strecke war schön. Nur du hättest ein bisschen langsamer fahren müssen. Jetzt bin ich geschafft. Ich dusche jetzt und lege mich dann aufs Sofa.“
Gesagt, getan. Wer weiß, wann es wieder so einen schönen sonnigen Tag gibt. In 10 Tagen ist Herbstanfang und vielleicht haben wir ja Glück und es gibt noch ein paar schöne Herbsttage.

 


Oerlinghausen - Lippesee 2011-09-10


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Oerlinghausen, den 28.09.2011